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JuMa - Osterausfahrt Calanque

AbwechslungsreicheTage im Nationalpark

05.09.2023

Am Mittwoch vor Ostern trafen wir uns um 20 Uhr am Räumle um in den langersehnten Urlaub zu starten. Nachdem das Bussle gepackt war und wir noch Reiseproviant eingekauft hatten, fuhren wir um 21:45 Uhr los. Nach einer kalten Nacht im Bussle bei Vollmond sind wir am Donnerstagmorgen in Cassis um Punkt 8 Uhr in Cassis auf den Platz gefahren. Wir haben die Sonnenstrahlen am Meer genossen und haben uns für Tee und Cappuccino in ein Café gesetzt. Natürlich haben wir uns auch leckere frische Croissants gegönnt.

Leider konnten wir die Ferienwohnung nicht direkt beziehen, wie geplant, so dass wir erst Lebensmittel (u.a. bei einem Gemüsehändler, siehe nebenstehendes Bild) eingekauft haben. Da wir das Auto schon an der Unterkunft parken konnten, sind wir durch Cassis geschlendert und haben Eis genossen.

Der Tag ging schnell rum und nach den Essiggurken zur Vorspeise gab es zum Abendessen Maultaschen mit Röstzwiebeln und selbst gemachtem Kartoffelsalat. Zum Nachtisch waren Schupfnudeln mit Apfelmus vorgesehen, aber diese wurden nicht mehr gebraucht. Alle waren schon satt. Danach wurde auch gleich der Pool eingeweiht und natürlich der Bierpong-Tisch.

Am Freitag um halb elf waren wir am Felsen, nachdem wir zu Fuß von der Ferienwohnung gestartet waren. Ein schöner Klettertag mit anschließendem Badevergnügen im noch sehr kalten Mittelmeer folgte, natürlich durfte ein Eis nicht fehlen.
Traditionell zum Karfreitag wurde gegrillt. Das Grillbuffet war mit veganem Grillgut und gemischten Salat, Kartoffelsalat sowie einem Krautsalat vielfältig gefüllt. Thomas und Lydia haben uns zum Abendessen einen Besuch abgestattet.

Nach der Autoanfahrt am Samstagmorgen liefen wir durchs Gestrüpp und Dornen an den Kletterfelsen. Während dem ganzen Tag konnten wir die schöne Aussicht aufs Meer genießen. Bei der Heimkehr gab es erstmals Eis. Zum Abendessen gab es einen großen Topf Kartoffelgulasch. Die Schlupfnudeln gab es wieder nicht, weil wir alle satt waren.

Sonntag - unser Ruhetag: Schon am ersten Tag hatte der Kajakverleih unser Interesse geweckt. Deshalb saßen wir um Viertel vor elf in drei Kajaks. Die Buchten sahen vom Wasser beeindruckend aus. Was soll man sagen... Die Arme und Hände taten nach drei Stunden mehr weh als nach nem Klettertag.
Wir schlenderten über den örtlichen Ostermarkt und genossen den Mittag dann auf der Terrasse der Ferienwohnung. Vesper, Gitarre spielen, singen, im Pool baden und dann das Abendessen vorbereiten: Chili sin carne.
Nach dem Essen folgten wir der Einladung der Tübinger Juma und spazierten zu deren Unterkunft.

Montags fuhren wir zum Felsen "Roche der goute" bei Marseille. Nach einem steilen Aufstieg wurden wir mit einem imposanten Felsen mit herrlichen Klettereien und schöner Aussicht aufs Meer belohnt.

Um 18 Uhr waren wir wieder am Auto und fuhren an die Ferienwohnung. Sehr hungrig kochten wir ein indisches Curry. Und endlich gab es Schupfnudeln mit Apfelmus und Zimt zum Nachtisch.

Am Dienstag gab es zur Abwechslung erst um 9 Uhr Frühstück. Danach sind wir nach Marseille gedüst. Mit dem Boulderführer im Gepäck und dem Crashpads auf dem Rücken steuerten wir verschiedene empfohlene Mauern/Boulderspots an. Nachdem unsere Fingerkraft ausgelastet war, brachten wir die Crashpads zum Auto zurück. Nach einem Vesper am Hafen bestiegen wir den Berg zur Notre Dame de la Garde. Nach Eis und Cocktail genossen wir im Künstlerviertel unser Abendessen.

Nach dem Frühstück am Mittwoch packten wir unsere Taschen und beluden das Bussle und fuhren los. Das restliche Zitronen- und Schokoeis diente als zweites Frühstück. Mit Musik und Hörbüchern verflog die Zeit im Auto und wir kamen abends in Hechingen an und entluden das Bussle bei Regen. Nach den Sonnentagen in Südfrankreich mit vielen Erinnerungen im Gepäck.